Dünnschliff |
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Ein Dünnschliff ist eine auf minimale Dicke geschliffene Werkstoffprobe - ein kleines, nur ein paar µm starkes Materialplättchen.
In Wissenschaft und Forschung ist es oft von hohem Interesse Materialstrukturen von Werkstoffen oder Gewebe, oder Kombinationen davon, zu untersuchen. Hier ergibt sich das Problem Probenherstellung. Durch den Prozess der Probennahme dürfen die Strukturen, die man begutachten will, nicht zerstört werden. Sonst werden nicht reproduzierbare Artefakte untersucht, die natürlich nicht aussagekräftig sind. Eine Lösung ist die Herstellung von Dünnschliffen. Nur durch den Einsatz von hochpräzisen Mikroschleifsystemen ist es möglich entsprechende Dünnschliffe herzustellen, welche, aufgeklebt auf Objektträgern, im Mikroskop begutachtet werden können. Dabei ist es wesentlich, dass durch den Bearbeitungsvorgang keine Artefakte entstehen. Je dünner die Schliffe werden, desto verletzlicher sind sie, und desto vorsichtiger muß man bei der Weiterbearbeitung vorgehen. Mechanische, thermische und sonstige Belastungen sollten nach Möglichkeit verhindert werden um optimale, signifikante Oberflächen sicherzustellen.
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