Rührtechnik |
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Im Labor wird im wesentlichen mit zwei Arten von Geräten gerührt: dem Rührwerk und dem Magnetrührer Das Rührwerk besteht aus einem Rührantrieb (Motor und Getriebe) und einem Rührwerkzeug. Man unterscheidet zwischen mechanischem und elektronischem Rührantrieb. Der Antrieb wird durch ein Stativ gehalten. Er wird oberhalb des Behälters mit dem zu rührenden Materialien platziert. Das Rürwerkzeug, meist in Kombination mit der Rührwelle, ist austauschbar. Üblicherweise wird die Rührwelle mittels eines Spannfutters mit dem Antrieb verbunden. Je nach Geometrie werden die Rührwerkzeuge unterschieden in: - Propellerrührer - Turbinenrührer - Dissolverrührer - Zentrifugalrührer - Flächenrührer - Ankerrührer - Knetrührer - Blattrührer - Schraubenrührer Magnetrührer sind Geräte auf die der Rührbehälter gestellt wird. Im Rührbehälter befindet sich das Rührgut, sowie ein Permanentmagnet, zB. ein Magnetrührstäbchen.Der Magnetrührer besitzt einen rotierenden Magneten, bzw. ein rotierendes Magnetfeld, durch das die Rotationsbewegung auf den Permanentmagneten übertragen wird. Es gibt Ausführungen mit integrierter Heizplatte, wodurch ein Temperieren des Rührmediums ermöglicht wird. Das Rühren dient der Vermischung verschiedener Medien und/oder der gleichmäßigen Wärmeverteilung im Rührgut. Die zu vermischenden Stoffe können in gleichen oder unterschiedlichen Aggregatzuständen vorliegen. Ziel des Rührens ist eine homogene Verteilung der einzelnen Komponenten, bzw, eine homogene Temperaturverteilung.
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